Was ist DSL?

DSL heisst Digital Subscriber Line und bezeichnet eine Reihe von Übertragungsstandards der Bitübertragungsschicht, bei der Daten mit hohen Übertragungsraten (bis zu 1.000 Mbit/s) über einfache Kupferleitungen wie die Teilnehmeranschlussleitung gesendet und empfangen werden können. Das ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber Telefonmodems (bis zu 56 kbit/s) und ISDN-Verbindungen (mit zwei gebündelten Kanälen zu je 64 kbit/s).

Schweizweite Verfügbarkeit über das leistungsfähige Netzwerk der Swisscom erschlossen
Mit einer DSL Anbindung erhalten Sie dort, wo noch kein Glasfasernetz verfügbar ist, eine gute und sichere Verbindung zum Internet und damit Zugang zu weiteren Dienstleistungen, die via Internet angeboten werden (VoIP, Cloud Computing, Zugriff auf externe Server).

Noch sind die meisten Wohnhäuser in der Schweiz mit herkömmlichen Kupferleitungen erschlossen. Auch die darauf angebotenen DSL Datenverbindungen werden immer leistungsfähiger und erlauben heute einen Datendurchsatz, der sich für einfache und kostengünstige Internet Verbindungen genau so wie für den Betrieb weiterer Dienstleistungen wie Internet Telefonie (VoIP), externe Datensicherung usw. eignet.

Weitere detaillierte Informationen zu DSL liefert Ihnen u. a. Wikipedia.

G.fast Technologie

G.fast ist ein ITU-T-Standard der DSL-Technologie und gilt als Nachfolgestandard zu DSL2. Das Übertragungsverfahren basiert wie VDSL2-Vectoring auf Vectoring. G.fast verspricht Datenübertragungsraten von bis zu 1 Gbit/s (gesamthaft in Sende- und Empfangsrichtung) über existierende Telefonie-Kupferkabel und ist aufgrund der hohen Frequenzen nur für kurze Leistungsdistanzen bis zu 250 m geeignet. G.fast gilt als Alternative zu FTTH (Fiber to the home, Glasfaser bis in die Wohnung) und ist für FTTB (Fiber to the building, Glasfaser bis zum Gebäudeanschluss) und FTTdp (fiber to the distribution point, Glasfaser bis in den Verteilerkasten) Netze ausgelegt. Die ITU-T Spezifikationen G.9700 und G.9701 beschreiben G.fast.

Weitere Infos zu G.fast und Quelle dieses Textes finden Sie u. a. auf Wikipedia.